Neubau Pfarrheim Herz Jesu in Ingolstadt von bodensteiner fest architekten
Der als offenes Haus konzipierte Neubau des Pfarrheims Herz Jesu in Ingolstadt ersetzt den in der Nachkriegszeit als Notkirche gebauten und später als Pfarrheim genutzten Vorgängerbau. Geprägt wird das klar strukturierte, von den Architekten bodensteiner ∙ fest geplante Gebäude von den Materialien Glas, Holz und Beton. Das Projekt ging aus einer Mehrfachbeauftragung hervor bei der die Münchner Architekten den ersten Platz belegten.
Die Areale entlang der Spree haben mit den klassischen öffentlichen Promenaden, wie es sie in Paris oder Rom gibt, kaum Gemeinsamkeiten. Jahrzehntelang gehörten diese Ufergebiete im Zentrum Berlins zu den unattraktivsten Gegenden der Stadt. Im ehemals überwiegend gewerblich genutzten Gebiet, geprägt durch Lager- und Verwaltungshäuser, fand auch eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte statt: Vernichtung der so genannten »entarteten« Kunst während des Nationalsozialismus.
Beim Umbau wird die Beibehaltung des architektonischen Ausdrucks des Flügel Baus mit seinen speziellen Qualitäten prioritär verfolgt. Der für den Besucher zugängliche Bereich soll in seiner Gestaltung erhalten und sanft erneuert werden. Die gewünschte Trennung der Picknickzone und Terrasse des Restaurants wird durch eine Neuinterpretation des Sockels als neue Raumschicht vor dem Hauptbau erreicht.