Struktureller Sonnenschutz
Sonnenschutzsysteme können prägende Gestaltungselemente eines Gebäudes sein. Massive, sogenannte strukturelle Sonnenschutzmaßnahmen, wie man sie zuweilen von Bürobauten oder Schulen kennt, werden zunehmend auch von Bauherren aus dem Wohnungsbau oder dem anspruchsvollen Einfamilienhausbau nachgefragt.
Mit der Erweiterung einer Grundschule im Münchner Stadtteil Sendling ist ein multifunktionaler Schulkomplex entstanden. Der Neubau vereint mehrere Einrichtungen von Kindertagesstätte über Sporthalle bis Wirtschaftsgymnasium in einem architektonischen Ensemble. Die Gestaltung des zentralen Eingangsbereichs greift die Symbiose aus unterschiedlichen Nutzungen mit einem wahrnehmungsorientierten Ansatz auf: Die Berliner Künstlerin Sinta Werner verwandelte diesen in einen »CMYK-Farbraum«.
Im Fall des Einkaufszentrums Kompassen hatte das Architekturbüro Ågren Arkitekter vom Investor Vasakronan sozusagen die Lizenz zum Grenzenüberschreiten erhalten. Insbesondere die Fassade sollte ein weithin sichtbares Wahrzeichen der neuen Mall werden.
Mit der »Stamisol Effect«, einem Polyestermischvlies mit Polyacrylatbeschichtung, ergänzt die Serge Ferrari AG aus dem Schweizerischen Eglisau ihr Programm an Fassadenmembranen. Damit erhalten Architekten und Fassadenplaner eine neue Abdichtungsbahn für Holz- und Metallfassaden.