Stanislaw Chomicki: Pinhole Towers – Fotografie mit der Lochkamera
Fast alle Hochhäuser in Frankfurt hat Stanislaw Chomicki in seinem Projekt »Pinhole Towers« festgehalten – per Lochkamera. Die mehrfach ausgezeichneten Arbeiten waren schon rund um die Welt zu sehen, von Frankfurt über Curitiba, Bochum, Washington bis Vilnius, Linz, San Francisco, Stuttgart, und zuletzt auch im Rahmen der vergangenen Biennale in Venedig.
Grundlage der malerischen Arbeit von Stephanie Abben sind Kompositionen, die sie aus Bilder-Fundstücken erarbeitet, Fotografien, Abbildungen in Zeitschriften, selbstgemachte Aufnahmen. Diese kombiniert sie zu, oft auch bewusst gebrochenen, »unpassenden« Szenen – so erweist sich etwa eine idyllisch-exotische Landschaft bei näherem Blick als von einem Tsunami zerstört. Abbens Gemälde sind mehrschichtig »sehbar«.
Im Frühjahr zeigte der junge Kunstraum Düsseldorf drei raumgreifende Installationen von Ralf Werner, die sich intensiv mit der russischen Architektur-Avantgarde auseinandersetzen – auf künstlerische Weise.
Schwarz neben weiß, schwarz neben weiß, auf Magenta. Schwarz neben weiß, schwarz neben weiß, auf Magenta. In einem oft tagelangen Arbeitsprozess zieht Holger Endres Linie um Linie freihändig auf Raumwände, die sich so Strich für Strich, Linie für Linie in pulsierende Farbflächen verwandeln. Oder vielmehr: aus Farbflächen werden pulsierende Räume.